reminiszenzen

„Unweigerlich fragt man sich, was sie sehen und woran die Dargestellten gerade denken. Leicht projiziert man das eigene Ich in diese Situation hinein. Der Blick des Betrachters wird fast zwangsläufig auch im übertragenen Sinne auf die Vergangenheit und in die Zukunft gelenkt: Wie war es früher und wie wird es werden? Man darf verraten, dass es sich bei diesem Bild um ein Selbstbildnis der Künstlerin mit ihren Eltern handelt. Die Familie war 2006 im Hunsrück unterwegs.“

Helga Schmengler, Kunsthistorikerin

Die bewusste Unschärfe früherer Arbeiten weicht einer genaueren Charakterisierung der Personen. Großformatige schwarz-weiße Öl-Porträts berühmter Persönlichkeiten entstanden auf der Grundlage bekannter Pressefotografien der 1970er Jahre – Bilder, die in die Geschichte eingegangen sind und die Kutz wieder nah an uns heranholt. 

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Kutz’ „Sozialliberale Koalition“ zeigt einen Genscher, der zwischen Schmidt und Brandt die politische Triade – sozial, liberal, demokratisch – innerlich längst verlassen hat. Die einst so erfolgreiche ‚Hochzeit’ ist schon geplatzt, Genschers leerer Blick meidet die beiden anderen, führt aus der Runde hinaus, in, wie man ahnt, politisch so ganz andere Welten.

Dr. Andreas Graf

Hier kurzer Text zu the Work is done

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"Heinrich Böll und Petra Kelly", Öl auf Leinwand, 35x100cm, 2014

„Kutz Doppelportrait von Heinrich Böll und Petra Kelly: Wir sehen zwei generationenübergreifende Seelenverwandte, die zugleich, und das arbeitet Kutz mit frappierendem malerischen Gespür genau heraus, die vorhandene Distanz zwischen sich, die vielleicht eine von trotziger Härte und resignativer Nachgiebigkeit ist, nicht überbrücken können.“

Dr. Andreas Graf

"Egon Bahr", Öl auf Leinwand, 60x50 cm, 2015
"Heinrich Böll", Öl auf Leinwand, 60x50 cm, 2015

Ausstellungseindrücke der Vernissage in der Galerie Szalc, 2014. Die Eröffnungsrede hielt Helga Schmengler.